Markus Netzer

Jahrgang 1989, Gemüsebauer und Inhaber vom Muntafuner Gmüas-Lädili in Gortipohl

Die Muntafuner Fee…

… soll jedem Gast, der ins Montafon kommt, einen Tipp geben. Was für einen?

Erlebt nicht nur die Berge im Sommer wie im Winter, sondern nehmt bewusst das Einzigartige der Montafoner Kulturlandschaft wahr, beschäftigt Euch mit der Kultur, Tradition und der Sprache des Tals und macht Euch selbst ein Bild davon, wie faszinierend das Leben früher hier war und wie und unter welchen Bedingungen unsere Vorfahren das Tal über Jahrhunderte besiedlungfähig gemacht haben.

… baut Dir Dein Traumhaus im Montafon. Wie soll es aussehen?

Es soll ein Montafoner Haus 2.0 werden. Die Tradition, das Vollholzkonzept, das Heimelige, was ein Montafoner Haus ausstrahlt, würde ich mit modernem Komfort und Helligkeit innen kombinieren, aber dabei den Charakter der alten Häuser erhalten.

… verwandelt Dich heute in einen 16-jährigen Montafoner. Wie sieht Deine Zukunft aus?

Ich will Selbstversorger werden und setze alles daran, dieses Ziel zu erreichen, auch wenn mir praktisch alle davon abraten. Darum würde ich bei mir heute selbst in die Lehre gehen, denn sonst gibt es kaum jemanden, der im Montafon solch eine vielfältige Landwirtschaft betreibt.

… ermöglicht Dir Deinen Traumurlaub. Wo soll es hingehen?

Überall da, wo ich Menschen begegnen und erleben kann.

… erfüllt dem Tal einen Wunsch. Was wünschst Du Dir fürs Montafon?

Ich wünsche mir einen bewussteren Umgang mit den Ressourcen und der Natur des Tals und ebenso ein bewusster Umgang der Menschen untereinander –  nicht nur – im Montafon.

 

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